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STANDBILDER DES FILMPROJEKTS FLANAGE_N°2


in der

pKp-Galerie




 

A K T U E L L E        A U S S T E L L U N G E N

A K T U E L L E S    F I L M P R O J E K T

Weitere Informationen auf Nachfrage:

PiberhoferK@web.demailto:PiberhoferK@web.de?subject=Angebotmailto:PiberhoferK@web.de?subject=Standfotosshapeimage_2_link_0

Seit dem Frühsommer 2011 läuft die Produktion des Films FLANAGE_N°2.

FLANAGE_N°2  ist ein - für Beteiligungen offenes - Filmexperiment.

Der Film wird ein Spaziergang, eine touristische Stadtbetrachtung mit Seitenblicken, eine poetische und historische Bestandsaufnahme, die sich auch für unscheinbare Details, Abseitiges, Fragmentarisches und Flüchtiges öffnet, aber den Dreck und Grässliches nicht ausblendet: Für Stadtbewohner wie Besucher Anregung und Anstoß, sich auch selbst auf den Weg zu machen_…_

Der Film soll zum_Flanieren_anregen_...


Die Musik, die die Flanage charakterisieren und tragen soll, ist Teil des Filmexperiments und war ein Experiment für sich. Sie ist bei der Arbeit an und mit einem flanierenden Chor entstanden. Mittels Singen ohne Noten (Circlesongs) hat der Chor unter Anleitung von Michael Betzner-Brandt (CHOR CREATIV siehe http://www.chorcreativ.de) für die Flanage Stücke erarbeitet.


Standfotos von den Dreharbeiten und den Drehorten sind in der

pKp – GALERIE in einem Album in progress zu besichtigen.


Der Film wird mit Unterstützung einer Schwarmfinanzierung produziert.


Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Im KABINETT der pKp-Galerie

7. Mai 2015 bis 6. Februar 2018

KABINETTAUSSTELLUNG N°2

BILDER EINER FLANAGE

Immer um meine Lieblings-Litfaß-Säule herum

von

Karl Piberhofer




Ecke Chaussee / Schwartzkopfstrasse: Dort lieferte meine Lieblings-Litfaß-Säule stets neue Bilder - in der Regel aus dem Film-Buisness. Für den flanierenden Fotografen eine immer wieder interessante Anregung, um die Säule herumzulaufen und einen guten Blickwinkel zu suchen... Seit 2015 allerdings war die Säule und damit das – immer mehr verwitternde Plakat „Flüchtling ist kein Beruf“ - vom Bauzaun des Libeskind-Bauwerks (Foto rechts) eingeschlossen...


Seit 2007, dem Jahr der Anmietung der Räume des Filmbüros in der Schwartzkopffstr. 3, hat sich so ein Sammlung von Fotos entwickelt, die sich nun in dieser Ausstellung als kleine FLANAGE in einer Auswahl von 26 Bildern betrachten läßt.


Im Oktober 2016 war der Bauzaun kein Hindernis mehr und mit der Werbung für die Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglyphen“ hat vor dem damals fast fertiggestellten Bau eine neue Schau-Zeit begonnen..., die jedoch nun schon wieder beendet ist: Der ins Gebäude eingezogene Supermarkt nutzt die Litfaß-Säule nun als grafisch eingefrorenes Reklameschild...




 

SWF-Bestenliste April 2019 / Platz 3: 

HUGO BALL, Die Flucht aus der Zeit 

Hugo Balls Tagebücher aus den Jahren von 1913 bis 1921, von ihm selbst im Januar 1927 veröffentlicht; acht Monate, bevor Ball im Alter von 41 Jahren einem Magenkarzinom erlag. Die biografischen Fakten treten in den Hintergrund. Es geht um tiefere Einsichten in Kunst und Leben. Ein Ereignis, neu aufgelegt und kommentiert. 

Hugo Balls Tagebücher aus den Jahren von 1913 bis 1921, von ihm selbst im Januar 1927 veröffentlicht; acht Monate, bevor Ball im Alter von 41 Jahren einem Magenkarzinom erlag. Nun liegt das Buch im Rahmen der Gesamtausgabe des Wallstein-Verlags in einer von Eckhard Faul und Bernd Wacker neu edierten und kommentierten Ausgabe vor. Sie zeigt einen geschliffenen, stark bearbeiteten Text, dem das Provisorische gänzlich abgeht.

Die Herausgeber sind bemüht, die eigentliche Bedeutung des Werks über die bloße Quellensammlung und historisch zuverlässige Dokumentation der Epoche hinaus herauszuarbeiten: Das Werk sei „mehr Erzählung als Ereignis, ist vor allem Deutung und nicht Dokument.“ Ball eröffnet den Band mit allgemeinen Überlegungen zu Zeit und Gesellschaft: „Verstrickt“ sei das Leben, so schreibt er, die Kirche habe als Erlösungsbetrieb ihre Funktion verloren; was gut sei und was böse, wisse niemand mehr. Übrig geblieben sei die Literatur als „Sicherheitsventil“. Dazu Notizen zu Theater und Kunst: Der Besuch einer Picasso-Ausstellung in Dresden. Kritik an Kant als Erzfeind. Sein kategorischer Imperativ: „Die Kaserne in ihrer metaphysischen Potenz.“

Hermann Hesse verteidigt in seinem Vorwort zu einer frühen Ausgabe Balls Emigration in die Schweiz als „märtyrerhaften Versuch eines tiefmoralischen Verstehens und Entsühnens.“ Die biografischen Fakten treten in den Hintergrund. Es geht um tiefere Einsichten in Kunst und Leben.

Hugo Ball, Die Flucht aus der Zeit. Herausgegeben von Eckhard Faul und Bernd Wacker. Wallstein Verlag, 728 Seiten, € 44,00

Meine Kurzbesprechung finden Sie hier:

http://www.kommbuch.com/buchempfehlungen/aktuelle-empfehlungen.html?searchtext=&list_style=detail&skip=0


Eine DVD des Dokumentarfilms  ¿DADA? - HUGO BALL - DER BUCHSTABENKÖNIG ist in Produktion...

¿DADA? - HUGO BALL - DER BUCHSTABENKÖNIG, Dokumentarfilm, D 2018, 
Regie/Buch/Kamera: Karl Piberhofer, mit: Frank Arnold, Ursina Lardi, Michael Braun, Eckhard Faul, Simone Kornappel, Norbert Lange und Bärbel Reetz, Kamera/Ton/Schnitt/Bildgestaltung: Olaf Merker. 
Eine píberhofer K produktíon, 92 (84) min., Sprache: deutsch

Trailer

Programmheft


https://www.swr.de/swr2/literatur/bestenliste/platz-3-57-punkte-hugo-ball-die-flucht-aus-der-zeit/-/id=98456/did=23671596/nid=98456/1xdc899/index.htmlhttp://www.kommbuch.com/buchempfehlungen/aktuelle-empfehlungen.html?searchtext=&list_style=detail&skip=0https://www.youtube.com/watch?v=BquX7B0D1EsAktuell_files/Programmheft%20Hugo%20Ball%202019.pdfAktuell_files/Y_Plakat.pdfshapeimage_3_link_0shapeimage_3_link_1shapeimage_3_link_2shapeimage_3_link_3

Geöffnet dienstags 15 h - 18 h (nach Anmeldung) sowie nach Vereinbarung


pKp – GALERIE

píberhofer K produktíon

Schwartzkopffstr. 3

10115 BERLIN